Das Journal

Geschichten & Inspiration

Geschenkideen, Handwerksgeschichten und die Momente, die zählen.

Das erste Mal, dass ich spürte, dass meine Arbeit wirklich etwas bedeutet

Das ist ein anderes Gefühl. Schwer zu beschreiben, wenn man nicht jahrelang ohne es gelebt hat.

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Multiple white mother of pearl guitar picks scattered on dark grey linen fabric around a closed walnut wood pick case, soft natural side lighting

Jahrelang arbeitete ich im Bereich feiner Juwelierkunst. Vor allem im Steinfassen — Achat, Perlmutt, die Art von Materialien, die Geduld belohnen. Ich liebte die Arbeit mit ihnen. Was ich nicht liebte, war die Art, wie es funktionierte.

In dieser Welt folgt man dem Gestaltungsentwurf. Ein leitender Designer übergibt dir eine Zeichnung, und du führst sie aus — präzise, ohne viel eigene Stimme. Und meist ist das in Ordnung. Aber es gab Momente, in denen ich an einem Stück arbeitete und dachte: Das könnte besser sein. Ein anderer Fassungswinkel, eine andere Art, das Material atmen zu lassen. Kleine Dinge — doch ich glaubte wirklich daran. Die Antwort war fast immer Nein. Nicht weil meine Idee falsch war, sondern weil das eben nicht der Weg war. Man ist dort, um auszuführen, nicht um zu gestalten.

Mit der Zeit fühlt man sich wie eine sehr teure Maschine.


Als mir ein Freund den Link zu PickandCase schickte, suchte ich nach nichts. Aber ich verbrachte eine Weile auf der Seite, und irgendetwas ließ mich innehalten.

Jedes Stück wird für einen einzigen, bestimmten Menschen gemacht. Kein Kundensegment, keine Zielgruppe — eine Person, die eine Bestellung aufgegeben hat und auf etwas wartet, das nur für sie gefertigt wird. Dieser Gedanke war mir tief vertraut. Im besten der feinen Juwelierkunst ist genau das der Kern — man macht etwas, das einer Person gehören wird, das ihre Geschichte trägt. Nur hatte die Branche irgendwo auf dem Weg diesen Geist verloren. PickandCase nicht.

Ich schrieb Oakley. Wir sprachen. Und irgendwann fragte er mich, mit welchen Materialien ich am vertrautesten sei.

Ich sagte: Achat und Perlmutt.

Er sagte: Bring sie mit.


Das war eigentlich alles. Keine langen Verhandlungen, kein aufwendiger Prozess. Er schuf einfach Raum für das, was ich bereits konnte — und vertraute darauf, dass es hierher gehört. Die Perlmutt-Plektren entstanden aus diesem Gespräch. Ebenso die Keepsake-Anhänger, bei denen ich Abalone in etwas fasse, das getragen werden soll. Das waren keine Stücke, für die mir jemand eine Zeichnung übergab. Es sind Stücke, die ich machte, weil jemand glaubte, dass sie einen Platz verdienen.

Macro close-up of a single abalone guitar pick with vivid blue-green iridescent surface, resting on the edge of an open walnut wood pick case, warm dark brown background

Das ist ein anderes Gefühl. Schwer zu beschreiben, wenn man nicht jahrelang ohne es gelebt hat.


Es kommen weitere Serien — alles aus meinen Händen, alles mit Materialien, die ich kenne. Ich erforsche noch, was dieser Ort noch aufnehmen kann.

Aber ich weiß, warum ich hier bin.

Six white mother of pearl guitar picks arranged on a worn wooden workbench with fine wood dust and small tools, open wood pick tray in background, warm golden hour light

Die vollständige Kollektion auf pickandcase.com.